Springen Sie direkt:



HERRLICH abonnieren!

HERRLICH - Das GJW Magazin
Titelbild: sajola/photocase.com

Du kannst HERRLICH kostenlos abonnieren. Dazu genügt eine kurze E-Mail mit deiner Anschrift an herrlich@gjw.de.

Login

Logge dich ein, um Zugriff auf die Community zu erhalten.



Jahresprogramm
GJW-Newsletter

News aus dem GJWAlle News und Infos in unserem GJW NOS-Newsletter: Jetzt abonnieren!

Pfadfinder

Omas über die Straße bringen?

Fast jeder hat eine Vorstellung davon, was Pfadfinder so alles machen. Das reicht von Lagerfeuerromantik bis zu „Omas über die Straße bringen“...

Alles nicht ganz falsch. Aber bei den Pfadfindern kann man noch viel mehr erleben: Spiele, Sport, Handwerk, Musik, Fahrten, Lager und jede Menge Spaß.

Wichtig bei der Pfadfinderarbeit sind dabei folgende Bereiche

  • Freiraum und Zeit zum Ausprobieren
    „Learning by doing“, also Lernen durch praktisches Tun heißt ein wichtiger Grundsatz pfadfinderischer Arbeit. Im Gegensatz zum hauptsächlich theoretischen Lernen in unserem Schulsystem sind Pfadfinder in der glücklichen Lage, Freiraum und Zeit zum Ausprobieren zu haben.
  • Das Kleingruppensystem
    Sippen, also kleine Gruppen Gleichaltriger erleichtert es, Freundschaften zu schließen und tragfähige Beziehungen zu bauen.
  • Keine übermächtigen Führer
    Pfadfinder werden geprägt von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die nicht als übermächtige Führer zum Mitlaufen oder zur Konsumhaltung verleiten. Sie sind Vorbilder auf gleicher Augenhöhe; es macht Spaß, sich mit ihnen zu messen, ihrem Vorbild nachzueifern - oder sie gar zu überholen.
  • Authentisches Erleben
    Verbundenheit mit dem eigenen Lebensraum und bewusste Wahrnehmung sind ein weiteres wichtiges Prinzip. Das Unterwegssein, Leben und Erleben in der Natur oder im städtischen Lebensraum spielt eine große Rolle. Der enge Umgang mit Natur und Technik hilft, Zusammenhänge und Abhängigkeiten zu verstehen. So bedeutet z.B. ein mehrtägiges Zeltlager, dass grundlegende menschliche Bedürfnisse auf einachste Weuse neu erfahren werden. Manche Einstellung und Haltung wird neu überdacht - oft auch zur Freude der Eltern.
  • Verantwortung lernen
    Pfadfindersein ist mehr als eine Freizeitverantstaltung - Pfadfindersein heißt lernen. Die Ansätze sind dabei unkonventionell. So lernen die kleinen Wölflinge ausschließlich spielerisch. Müssen zum Beispiel im Rahmen eines Stadtspieles verschiedene Aufgaben gelöst werden, stehen dabei Spaß und Spiel immer im Vordergrund. Trotzdem wird gleichzeitig eine Menge über die eigene Heimat gelernt, aber auch der Umgang mit fremden Menschen, bei denen man Informationen zur Erfüllung der Aufgaben erfragen muss. Mit der Aufnahme in die jeweils nächst höhere Alterstufe verschiebt sich der Schwerpunkt immer mehr vom Spiel- zum Verantwortungscharakter.
  • Lebensnahes, erlebbares Christsein
    Christliche Werte prägen das Miteinander in der BPS. Dabei ist nicht Konfessionszugehörigkeit wichtig, sondern vielmehr lebensnahes, erlebbares Christsein, das dann auch Spaß macht.

Altersstruktur

Die Struktur in einem Pfadfinderstamm ist altersmäßig und inhaltlich gegliedert. Jede Stufe hat eine typische Bezeichnung.

  • Biber (5 bis 7 Jahre)
    freuen sich über alles, was sie an sich und ihrer Umgebung neu kennen lernen.
  • Wölflinge (7 bis 10 Jahre)
    lernen spielerisch und entdecken die Vorteile, sich aktiv in einer kleinen Gruppe zu engagieren.
  • Jungpfadfinder (10 bis 13 Jahre)
    finden ihre Begabungen heraus und setzen diese spielerisch, aber wirksam in ihrer Gruppe um.
  • Pfadfinder (13 bis 17 Jahre)
    entwickeln gemeinsam ihre Talente und beginnen, sie in ihrem sozialen Umfeld einzusetzen.
  • Rover (17 bis 25 Jahre)
    nehmen Verantwortung im Stamm und der Gesellschaft wahr und gestalten diese aktiv mit.
  • Altpfadfinder (ab 25 Jahre)
    unterstützen die Arbeit mit ihrem Wissen, ihren Möglichkeiten und ihrer Erfahrung.

Auf der eigenen Homepage der BPS findest du weitere Informationen zu den Pfadfindern.

topJump